Update
Mai 2017

" Eine wunderbare Reise "
 
 
Blind und taub kommst Du zur Welt.
In dieser Stunde hat Dich Gott bestellt.
So klein wie du, kaum wirklich wahr,
 klappt einfach alles - wunderbar.
 
Nach einigen Minuten, in Deinem Leben,
musst Du schon große Dinge geben.
Doch Dir kleinem Wicht, wer hat erzählt,
wie es hier funktioniert auf dieser Welt.
 
Voller Lebenskraft rennst du gleich los 
und suchst die Liebe in Mamas Schoss.
Du machst alles richtig - bist dennoch so klein.
Das Leben ist schön und scheint im Moment
perfekt zu sein.
 
Der Hunger ist groß nach so einer Reise,
ich steh und staune verhalte mich leise.
Deine Mama leckt Dich zärtlich und liebevoll.
Mein Gefühl sagt mir, du bist ein Genießer und
findest das toll.
 
Viele Menschen sagen, du bist dumm und
 kannst nicht denken.
Doch wer führt dich,
wer mag Dich Lenken?
Wer zeigt Dir den Weg
nach einer so langen Reise,
all diese Sachen richtig zu machen,
auf deine kleine Hundeweise.
 
Eines Tages wirst Du Deine Liebe
anderen Menschen schenken,
ich werde still und leise den Augenblick
deiner wundervollen Reise ,
an deine Geburt und
an Dich denken.
Autor: Heike Otto

Es gibt Engel, die dürfen bei uns auf der Erde bleiben

Es gibt Engel, die dürfen bei uns auf der Erde bleiben bis sie ihre Flügel bekommen. Sie haben 4 Pfoten, eine schwarze Lakritznase, manchmal Fledermausohren und den treuesten Blick, den man sich vorstellen kann. Und bis diese Engel ihre Flügel bekommen, nennt man sie Hunde ….

Bin ich dereinst gebrechlich und schwach
Und quälende Pein hält mich wach –
Was Du dann tun musst – tu es allein.
Die letzte Schlacht wird verloren sein.
Dass Du sehr traurig, verstehe ich wohl.
Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.
An diesem Tag – mehr als jemals geschehen –
muss Deine Freundschaft das Schwerste bestehen.
Wir lebten in Jahren voll Glück.
Furcht vor dem Muss? Es gibt kein Zurück.
Du möchtest doch nicht, daß ich leide dabei.
Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei!
Begleite mich dahin, wohin ich gehen muss.
Nur – bitte bleibe bei mir bis zum Schluss.
Und halte mich fest und red mir gut zu,
bis meine Augen kommen zur Ruh.
Mit der Zeit – ich bin sicher – wirst Du es wissen,
es war Deine Liebe, die Du mir erwiesen.
Vertrauendes Wedeln ein letztes Mal –
Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.
Und gräme Dich nicht, wenn Du es einst bist –
Der Herr dieser schweren Entscheidung ist.
Wir waren beide so innig vereint.
Es soll nicht sein, dass Dein Herz um mich weint.

Übungen zur Vorbereitung auf einen Welpen

Übungen zur Vorbereitung auf einen Welpen

Gießen Sie kalten Apfelsaft in verschiedenen
Abständen auf den Fußboden Ihres Hauses, und
laufen Sie dann barfuss im Dunkeln.

Tragen Sie Socken deren Spitzen mit einer
stumpfen Schere zerraspelt sind.

Laufen Sie täglich sofort nach dem Aufwachen
nach draußen in den Regen und sagen Sie laut:
Sei ein braver Hund, geh jetzt Pipi
machen, beeil Dich, komm , lass uns
gehen!

Reiben Sie alle guten Kleidungsstücke mit
Hundehaaren ein. (Dunkle Kleidung benötigt
weißes Haar, helle dunkle Haare. ) Werfen Sie
ebenso ein paar Hundehaare in die erste Tasse
Kaffee am Morgen.

Spielen Sie Fangen mit einem nassen
Tennisball.

Rennen Sie barfuss in den Schnee um die
Gartentür zu schließen.

Kippen Sie den Korb mit Ihrer frisch
gewaschenen Wäsche um, und verteilen Sie
diese über den Fußboden.

Abends hinterlegen Sie Ihre getragene
Unterwäsche auf dem Boden des Wohnzimmers,
weil der Welpe sie sowieso dorthin tragen
wird (… dies besonders, wenn Sie Besuch
haben werden …).

Springen Sie kurz vor dem Ende Ihrer
Lieblingssendung im Fernsehen von Ihrem Sitz
auf, laufen Sie zur Tür und rufen hinaus:
Nein, pfui, mach das draußen!

Lassen Sie Schokoladenpudding auf den
Fußboden des Hauses fallen, und üben Sie sich
darin, diesen nicht aufzuwischen, bevor es
Abend ist.

Bearbeiten Sie die Platte des
Wohnzimmertisches mit einem Schraubenzieher â€
sie wird sowieso angekaut werden.

Nehmen Sie eine warme, flauschige Decke aus
dem Trockner und wickeln Sie sich sofort
damit ein. Dies ist das Gefühl, wenn der
Welpe auf Ihrem Schoss einschläft.

Zerstören Sie sämtliche Deckel der teuren
Tupperware †dann können Sie ausprobieren, ob
die Dosen mit Frischhaltefolie abgedeckt bis
zu nächsten Tupperparty genauso frisch
halten!

Reißen Sie den Inhalt sämtlicher Papierkörbe
in klitzekleine Fetzen, machen Sie diese nass
und verteilen Sie auf dem Teppich.

Klemmen Sie das Autoradio ab, aber nicht im
herkömmlichen Sinne, sondern einfach die
Kabel herausreißen und mit den Zähnen
durchtrennen.

Deponieren Sie etwas aufgeweichtes
Hundefutter im Kofferraum des Autos fahren
bis zum nächsten Autobahnrastplatz wo Sie das
Zeug dann endlich notdürftig mit ein paar
Tempos behelfsmäßig entfernen dürfen.

Sehen Sie zu, dass genügend Feuchtigkeit und
Schlamm im Auto ist, damit man auf keinen
Fall durch die Rückscheiben gucken kann.

Schneiden Sie das Telefonkabel einfach mal
durch, um zu sehen wie das ist, wenn der
Welpe es durchgebissen hat.

Holen Sie eine Kneifzange und zerlegen eine
Fernsehfernbedienung. Nebenbei lernen Sie,
dass diese teurer als das ganze Fernsehgerät
ist.

Holen sie ein Stemmeisen und schnitzen
seltsame Muster in Ihre Türrahmen.

Durchtrennen Sie die Klingelanlage am Tor.
Nötigenfalls buddeln sie dazu große Löcher
und ziehen solange am Kabel, bis es klappt.

Zerlegen Sie in aller Seelenruhe den frisch
geerbten Perserteppich in seine elementarsten
Bestandteile.

Sammeln Sie Hundehaufen auf und ertragen
neugierige Blicke einer Horde Langläufer die
dazu den Lauf unterbrechen mit Gleichmut.

Ziehen sie ein Handtuch von der Wäscheleine
und zwar so, dass die Wäscheleine
zusammenklappt. Anschließend schleppen Sie
das Handtuch auf eine matschigen Wiese hin
und her. Es wird eines Ihrer ersten
Hundehandtücher werden.

Graben Sie im Garten Ihre 25 jährigen Rosen
aus und trennen Spross von Wurzel.

Zerlegen Sie das Lieblingsstofftier ihres
Kindes und hören sich ENDLOSE Tiraden über
den Verlust an

 

Er ist eben mein Hund

Er ist mein drittes Auge, das über die Wolken blickt,
mein drittes Ohr, das über die Winde lauscht.
Er ist der Teil von mir, der sich bis zum Meer erstreckt.
Wie er sich an meine Beine lehnt,
beim leisesten Lächeln mit dem Schwanz wedelt,
seinen Schmerz zeigt, wenn ich ohne ihn ausgehe,
all das sagt mir tausendmal,
daß ich der einzige Grund seines Daseins bin.


Habe ich Unrecht, verzeiht er mir mit Wonne.
Bin ich wütend, bringt er mich zu lachen.
Bin ich glücklich, wird er vor Freude fast verrückt.
Mache ich mich zu Narren, sieht er darüber hinweg.
Gelingt mir etwas, lobt er mich.

Ohne ihn bin ich ein Mensch unter vielen.
Mit ihm bin ich stark.
Er ist die Treue selbst.
Er lehrt mich die Bedeutung der Hingabe.
Durch ihn erfahre ich seelischen Trost und inneren Frieden.

Er lehrt mich verstehen, wo vorher meine Ignoranz war.
Sein Kopf auf meinem Knie heilt meine menschlichen Schmerzen.
Seine Gegenwart schützt mich
vor Dunkelheit und Unbekanntem.
Er versprach auf mich zu warten, wann und wo auch immer,
denn ich könnte ihn ja brauchen.
Und ich brauche ihn – wie schon immer.

Er ist eben mein Hund.