Update
März 2012

Homöopathie für den Hund

Für uns ist die Homöopathie ein wichtiger Bestandteil in der Hundehaltung.
Vieles kann durch sie unterstützt werden oder auch schon in den Anfängen aufgehalten bzw. wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. 2012/13 werden wir uns gerade auf diesem Bereich schulen lassen um dann noch gezielter umgehen zu können mit dem Ziel des Tierhomöopahten.

Ein Buch, dass ein praktischer Leitfaden für die Erkennung und Behandlung von Hundeerkrankungen sein will ist im Knauer Verlag ersschienen:
A.H. Westerhuis: Homöopathie für Hunde ISBN 9 783426 871119 (ca. 10 Euro)
Allerdings würde ich heute kein Tier- Homöopathie- Buch empfehlen. Ich denke sie können einfach nicht auffangen und aufzeigen wie genial die Homöopahtie ist und können sie nicht ausschöpfen und weiterhelfen. Ein Einstieg in die Denkweise ist dieses Buch aber sicherlich.

Von Samuel Hahnemann(deutscher Arzt, 1755 - 1843) wurde die Homöopathie vor ungefähr 200 Jahren entwickelt und eingesetzt. Sie ist eine Arznei, die anders als die Schulmedizin ansetzt aber oft auch an ihr Ziel führt nur mit einer ganz anderen Art an den Patienten heran geht und sich an den Symptomen orientiert. Diese Arzneimittel bekommt man in der Apotheke, die einem meist mit Rat und Tat zur Seite stehen können.
Zu beachten ist, dass sie man sie auch ohne Rezept erhält und falsch eingesetzt oder überdosiert liegt durchaus eine Gefahr darin, daher sich wirklich gut informieren und im Zweifelsfall lieber Fachleute wie z.B. Heilpraktiker oder homöopathische Ärzte zu Rate ziehen.

Mit dem richtigen Mittel kann man sehr viel erreichen auch oft mehr, als man der Homöoppathie zugestehen will.
Wichtig ist auf jeden Fall, dass man diese Mittel in der richtigen Dosis nimmt. Es gibt sie  als Tropfen( alkoholische Verschüttelung), Globuli oder auch in Tablettenform. Dabei gilt es die Potenzen zu beachten.
So hilfreich Homöopathie auch ist, sie ersetzt auf keinen Fall den Tierarzt!

Hunde und die richtige Dosierung:
Für Hunde der Größe Havaneser rechnet man 5-8 Tropfen die übers Trinkwasser aufgenommen oder direkt auf die Lefzen gegeben werden, oder 5 Globuli
Bei der Lagerung ist zu beachten, dass sie trocken und vor Wärme und Licht geschützt aufbewahrt werden sollten.

Aus Erfahrung, Austausch mit anderen und Literatur ist diese folgende Liste entstanden, sie ist sicher nicht vollständig, kann aber eine kleine Hilfe sein.

Einen Hinweis möchten wir  noch mit auf den Weg geben.
Bei homöopathischen Behandlugnen von Verhaltensproblemen muss das Mittel sehr genau zum jeweiligen Hund passen. In der Homöopathie spricht man von sogenannten Typen. Auch sollte man bedenken dass eine Herzerkrankung nicht gleich Herzerkrankung ist und die Homöopathie bei den Symptomen ansetzt und nicht an der Krankheit.
Man braucht also um eine ausreichende Entsprechung zwischen Mittel und Patient sicherzustellen eine Typendiagnose, einen auslösenden Faktor für die Beschwerden und ein  ein charateristisches Symptom.
Man muss also den Hund gut kennen um bis zu den Wurzeln der Erkrankung vorzustoßen um das Heilmittel zu finden, dass zum Patienten passt und diesen wieder in sein Gleichgewicht bringt. Man muss den Fall repetorisieren um das best mögliche Mittel zu finden. Ein Warnung möchte ich aussprechen, nach mehrmaligen Problemen würde ich keinem raten bei der ShopApotheke bzw. EuropaApotheke im Internet zu bestellen, Service ist mehr als mangelhaft!
Alle Typen zu beschreiben würde aber den Rahmen dieser HP sprengen.

Insgesamt kann man aber sagen, die Homöopathie beruht auf drei Hauptprinzipien:
1. Ähnlichkeitsregel
(Beispiel: geschnittene Zwiebel bewirkt dass die Augen tränen und die Nase läuft wenn alles stimmt, sie hilft heilen wenn die Augen tränen oder bei Schnupfen.
2. Arzneimittel-Prüfung
Beim Menschen öfter durch Selbstversuche getestet, beim TIer noch recht wenig im Einsatz. Es stellt sich die Frage, wieweit kann das gegenseitig übertragen werden. Wichtig ist, man muss Patient und Umwelt als Einheit begreifen.
3. Potenzen
Je stärker das MIttel potenziert wird um so weniger enthält es vom Ausgangsstoff, aber um so stärker wirkt es.

D1= 9 Tropfen Alkohol und 1 Tropfen Urtinktur
D2= 9 Tropfen Alkohol und 1 Tropfen D1
C1= 99 Tropfen Alkohol und 1 Tropfen Urtinktur
C2= 99 Tropfen Alkohol und 1 Tropfen C1
Weiter enhalten Globuli( Streukügelchen) Milchzucker und Tropfen Ethanol, Wasser und physiol. Kochsalzlösung.

Bei akuten Leiden kann man oft sehr schnell helfen aber bei allem was tiefer geht benötigt man viel Geduld, Feingefühl und je unerfahrener jemand ist um so niediriger sollte die Potenz sein, also z.B. eine D6, die ca. 2-3 Stunden Wirkungszeit hat. Insges. geht aber die ausdrückliche Empfehlung, sich durch geschulte Menschen sich beraten zu lassen.